LIVE: Drangsal (Album Release Party)

Am 21. April (einen Tag vor VÖ) stieg in Berlin eine exklusive Album Release Party von „Harieschaim“, dem Debüt-Album von Drangsal. Seit Wochen geistern sie durch sämtliche Musik-Gazetten, was wohl auch ein wenig an Jenny Elvers gelegen haben könnte (siehe Video ↓).  Grund genug, sich diesen geheimnisvollen Newcomer mal genauer – und vor allem live anzuschauen.

Das Konzert fand im Badehaus Szimpla auf dem RAW statt. Eine kleine, sehr feine Location, so richtig schön runtergerockt. Ein weiterer Grund zur Vorfreude. Kurzum: Ich war gespannt wie ein Flitzebogen!

Drangsal hat eine gewaltige Stimme, aber

mit dem Rest haperte es letzten Donnerstag noch. Max Gruber aka Drangsal würde ich ganz platt in die Schublade „jung & schlecht gelaunt“ oder Berghain-Hipster stecken. So zumindest mein erster Eindruck. Der Funke sprang nicht auf das Publikum über, die Performance war insgesamt etwas flau. Aber seine Stimme hat mich versöhnt. Denn die ist live noch stärker ist als auf Platte. Wirklich fett.

Drangsal selbst bezeichnen ihren Sound als Brachialpop. Die Einflüsse sind unverkennbar: The Cure, Joy Division & Co. Aber auf alle Songs lässt sich das nicht münzen. Es sind auch deutsche Songs auf ihrem Debüt und die kommen stilistisch etwas anders daher. Die Palette des Albums reicht von 80er Jahre-Pop über NDW bis hin zu Punkeinflüssen.

Aber genug gesabbelt, jetzt gibt es Drangsal auf die Ohren:

Harieschaim auf Spotify hören:

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Haha ich musste direkt an The Cure denken, also ein Kompliment. Ich mags 🙂 Aber dass die Elvers mit dem Sänger rumknutscht schießt echt den Vogel mit der Schrotflinte ab X_X